Diskriminierungsklage gegen ein Pharmaunternehmen

(Symbolbild) Medikamentenblister

Verfahrensgegenstand

Verfahrensgegenstand dieses arbeitsrechtlichen Verfahrens war die Geltendmachung von Schadensersatz (materieller Schadensersatz) und Schmerzensgeld (immaterieller Schadensersatz) gegen den Arbeitgeber unserer Mandantin, ein Unternehmen der Pharma-Branche. Die beiden Beträge beliefen sich zusammen auf rd. 375.000 € (zzgl. der Feststellung eines Dauerschadensersatzes für entgangene Beförderungen bis zum Eintritt des Rentenalters).

Konkret ging es um eine geschlechtsbezogene Diskriminierung sowohl strukturell als auch durch konkrete Einzelmaßnahmen.

Das Verfahren wurde maßgeblich auf Indizien und Statistiken (einschließlich einer Analyse der Unternehmensstruktur und der Unternehmenskommunikation) gestützt.

Verfahrensergebnis

Das Verfahren endete mit einem Vergleich über dessen konkrete Höhe Stillschweigen vereinbart wurde. Das Arbeitsverhältnis endete zugleich.

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Awet Tesfaiesus
Rechtsanwältin
(Geschäftsführende Partnerin)

Rechtsanwältin seit 2006. Kasseler Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kasseler Stadtparlament. Vorstandsmitglied im Hessischen Flüchtlingsrat. Kooptiertes Mitglied der BAG Migration von Bündnis'90/Die Grünen.

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