Diskriminierungsklage gegen die Bundeswehr

Gelöbnis in Mainz von Felix Koenig (King) / CC BY-SA

Vertretene Seite

In diesem Verfahren aus dem Jahr 2008 vertraten wir eine bei der Bundeswehr beschäftigten Person.

Verfahrensgegenstand

Gegenstand des Verfahrens war Mobbing (Bossing) und Diskriminierung wegen mehrerer verpönter Merkmale. Weitere Klagegegner waren zwei Dienstvorgesetzte.

Verfahrensergebnis

Der Rechtsstreit endete mit einem gerichtlichen Vergleich mit folgendem wesentlichen Inhalt:

  • Es wurde eine Entschädigung (immateriell) in Höhe von über 80.000 € gezahlt.
  • Aus der Entschädigung hat die klagende Partei eine Spende (den strafenden Teil) an eine gemeinnützige Einrichtung getätigt.
  • Das Arbeitsverhältnis endet einvernehmlich.
  • Es wurde für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Abfindung gezahlt.
  • Es wurde ein wohlwollendes, qualifiziertes Arbeitszeugnis erteilt.
  • Ansprüche gegen die Dienstvorgesetzten Personen wurden fallen gelassen.
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Guido Bockamp
Rechtsanwalt
(Geschäftsführender Partner)

Gebürtiger Hamburger und Wahl-Kasseler mit rheinischen Wurzeln. Seit über 10 Jahre in Wettbewerbsrecht und Arbeitsrecht tätig. Berät oft zur strategischen Prozessführung. Liebt Podcasts, Haikus und Rugby (heute als Zuschauer). Lehnt manche Fälle ab und Lacht gerne. Er ist Mitglied im RAV, der GRUR, der HU, in der GFF, in der GBS, dem Fritz-Bauer-Institut, der GWUP und des CCC.