Kündigung eines Leitenden Managers und Prokuristen bei einer Auslandsgesellschaft

Christian Bolz (크리스티안 볼츠) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Verfahrensgegenstand

Verfahrensgegenstand war die Kündigung eines leitenden Angestellten (ohne Prokura) eines deutschen, mittelständischen Industrieunternehmens, der aber zugleich Handlungsbevollmächtigter Prokurist einer ausländischen Tochtergesellschaft (Asien) war.

Die Kündigung wurde durch die zur Geschäftsführung berufene indische Unternehmensleitungsgesellschaft betrieben.

Es bestand ein Wettbewerbsverbot zu Gunsten des Arbeitgebers.

Als Zwischenverfahren wurden mehrere einstweilige Verfügungsverfahren gegen mehrere arbeitsrechtliche Maßnahmen (Umsetzung, Entzug der Leitungsbefugnis, Teamwechsel, Dienstwagen, Dienstortwechsel, etc.) geführt.

Verfahrensergebnis

Das Verfahren endete mit einer Vergleichszahlung in sechsstelliger Höhe und einem qualifizierten Arbeitszeugnis und einem Entbinden vom Wettbewerbsverbot, sowie einer umfassenden Haftungsfreistellung für das Asiengeschäft.

Über die genauen Modalitäten wurde stillschweigen vereinbart.

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Guido Bockamp
Rechtsanwalt
(Geschäftsführender Partner)

Gebürtiger Hamburger und Wahl-Kasseler mit rheinischen Wurzeln. Seit über 10 Jahre in Wettbewerbsrecht und Arbeitsrecht tätig. Berät oft zur strategischen Prozessführung. Liebt Podcasts, Haikus und Rugby (heute als Zuschauer). Lehnt manche Fälle ab und Lacht gerne. Er ist Mitglied im RAV, der GRUR, der HU, in der GFF, in der GBS, dem Fritz-Bauer-Institut, der GWUP und des CCC.

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