Untersagung des Bewerbens von verschiedenen Krebs-Therapien

Histopathologisches Befundbild Brustkrebs (KGH / CC BY-SA)

Verfahrensgegenstand

Verfahrensgegenstand waren verschieden, pseudomedizinische Therapiebehauptungen eines Unternehmens aus dem Rheinland, von denen das Unternehmen behauptete, dass sie Krebserkrankungen heilen, lindern oder eine evidenzbasierte Therapie unterstützen können.

Für diese Wirkbehauptungen gab es keine positive oder keine unzweifelhaft positive Studienlage. Die Therapie waren dem Bereich der sog. “Alternativmedizin” zuzuordnen.

Verfahrensergebnis

Der Klage wurde vollumfänglich statt gegeben. Die Werbeaussagen wurden Verboten. Dem Unternehmen wurde eine Strafe von einer Viertelmillion Euro für den Fall angedroht, dass es abermals für entsprechende Therapien wirbt.

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Guido Bockamp
Rechtsanwalt
(Geschäftsführender Partner)

Gebürtiger Hamburger und Wahl-Kasseler mit rheinischen Wurzeln. Seit über 10 Jahre in Wettbewerbsrecht und Arbeitsrecht tätig. Berät oft zur strategischen Prozessführung. Liebt Podcasts, Haikus und Rugby (heute als Zuschauer). Lehnt manche Fälle ab und Lacht gerne. Er ist Mitglied im RAV, der GRUR, der HU, in der GFF, in der GBS, dem Fritz-Bauer-Institut, der GWUP und des CCC.

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